Licht der Welt
Ein Licht, das Schatten verjagt, Mut macht, Ängste stillt. Ein Licht, das aber auch ganz klar unsere Fehler, Macken und Makel enthüllt. In unserer Zeit gilt Reichtum als das höchste Gut. Wir wollen immer mehr, immer schneller alles erreichen. Zeit für andere Menschen gibt es kaum noch. Immer mehr Menschen zerbrechen an dem immensen Druck, der auf ihnen lastet. Sie müssen erkennen, dass sie eben nicht alles 100%ig im Griff haben. Dass sie auch nur ganz normale Menschen sind. Wie geht es uns damit? Vielleicht ist es uns unangenehm, erkennen zu müssen, dass wir Sünder sind. Dass wir eben nicht so perfekt sind, wie wir es gerne wären. Dass wir immer wieder Fehler machen, Gottes Wort missachten. Aus eigener Kraft ist es den Menschen nicht möglich, zu Gott zu kommen. Gut, dass Gott deshalb zu uns kommt. In der Bibel steht:
Jesus - das Licht
Jesus spricht: „Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.“
Johannes 12,46
Die meisten Menschen haben Sehnsucht nach Licht. Licht und Finsternis. Im natürlichen Bereich leben wir immer in einem dieser Bereiche. Hell oder dunkel, Tag oder Nacht.
Bildlich sprechen wir manchmal auch von finsteren Zeiten, oder dass es in dieser Welt so viel Dunkelheit gibt. Manchmal sprechen wir auch über andere Menschen, dass er oder sie eine dunkle Seite hat, aber wenn wir ehrlich sind,….
Es war einmal...
Mit diesen Worten fangen die schönsten Geschichten an. Hier folgt nun eine Geschichte, die es in sich hat. Eine Geschichte, die lebensentscheidend ist. Sie ist nachzulesen in Lukas 14, 15ff.
Es war einmal ein reicher Mann, der war so reich, dass er sich alles unter den Himmeln kaufen konnte. Er besaß ein wunderschönes und geräumiges Haus. Eines Tages nun beschloss er ein großes Gala-Dinner zu veranstalten, bei dem nur die kostbarsten, erlesensten Speisen aufgetragen würden. Schon Jahre vor dem Ereignis plante er liebevoll die Gästeliste, verschickte mühsam von Hand gestaltete Einladungskarten an alle Menschen, die ihm wertvoll waren. Seine Aufregung steigt, er kann es kaum noch erwarten, dass seine Gäste endlich eintreffen.
Gott verlässt uns nie
Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen, aber mit großem Erbarmen werde ich dich sammeln.
Jesaja 54,7
Israel erlebte eine schwere Zeit. Jerusalem war zerstört, Palast und Tempel wurden niedergebrannt und Gottes Volk lebte seit nahezu 40 Jahren in babylonischer Gefangenschaft. Die Menschen sind verzweifelt, haben keine Hoffnung mehr.
Ist Gott so grausam, dass er sein Volk so schlimmen Umständen aussetzt und einfach wegsieht?
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.“
Matthäus 4,4
Der gläubige Mensch lebt vom Wort Gottes. So wie unser Körper vom Brot ernährt wird, wobei das Wort „Brot“ hier für sämtliche Nahrungsmittel steht, braucht der innere Mensch das Wort Gottes. Unser körperlicher Zustand hängt entscheidend davon ab, ob wir regelmäßig essen und was auf dem Speiseplan steht. Essen wir ungesund, wird der Körper ungesund – krank.

