Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.“
Matthäus 4,4
Der gläubige Mensch lebt vom Wort Gottes. So wie unser Körper vom Brot ernährt wird, wobei das Wort „Brot“ hier für sämtliche Nahrungsmittel steht, braucht der innere Mensch das Wort Gottes. Unser körperlicher Zustand hängt entscheidend davon ab, ob wir regelmäßig essen und was auf dem Speiseplan steht. Essen wir ungesund, wird der Körper ungesund – krank.
Essen wir auf gesunde Weise, wird es unserem Körper gutgehen. Das, was das Brot (Nahrungsmittel) für den Körper ist, ist das Wort Gottes für den inneren Menschen.
Unsere geistliche Nahrungsgrundlage ist die Bibel. Je nachdem, wie wir uns davon ernähren, sieht unsere geistliche Kondition aus. Selbstverständlich sollte jeder Christ regelmäßig seine Bibel lesen, weil das Wort Gottes das einzige Nahrungsmittel für unseren Geist ist. Manchmal höre ich, dass man gar keine Zeit hatte, die Bibel zu lesen. Wenn das Dein Problem ist, musst Du in Deinem Leben etwas ändern, denn für alles andere hast Du ja auch Zeit. Die geistliche Speise wird ebenfalls durch die Verkündigung gereicht, die letzten Endes unseren Glauben formt, weil ja der Glaube aus der Predigt kommt. Gemäß Epheser 4,14-19 möchte Gott, dass wir geistlich stark werden. Dazu brauchen wir gesunde geistliche Nahrung, die wir durch persönliches Bibelstudium auf der einen Seite aufnehmen und durch die gesunde Lehre (Predigt) auf der anderen Seite. In 1. Timotheus 4,6 werden wir aufgefordert, uns (geistlich) zu ernähren mit den Worten des Glaubens und der guten Lehre. Lasst uns bedenken, dass nur aus der Wahrheit des Wortes Gottes die Kraft kommt, die unser Leben verändert und uns die Schwierigkeiten im Alltag überwinden lässt. Unser Verhältnis zum Wort Gottes wird darüber entscheiden, ob wir siegreich durch die Endzeit kommen. Ich möchte Dich ganz persönlich ermutigen, regelmäßig Deine Bibel zu lesen und regelmäßig gesunde Lehre in Form von Verkündigung zu Dir zu nehmen, um stark zu werden am inwendigen Menschen.

